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Santee (Kalifornien)

Santee ist eine Stadt im San Diego County im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie hat etwa 52.900 Einwohner (Stand: 2004). Die Stadt hat die geographischen Koordinaten 32,86° Nord, 116,98° West. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 42,2 km².


Legende

Die Stadt wurde benannt nach Milton Santee, dem zweiten Mann von Jennie Blodgett, deren erster Ehemann George A. Cowles war.


Bevölkerungszahl

Laut Volkszählung vom 1.Januar 2006 betrug die Bevölkerungszahl 54.709 Einwohner.[1]

Trilliarde

Eine

Trilliarde ist ein Zahlwort, das für die Zahl 1000 Trillionen oder <math>10^{21}</math>, eine Eins mit 21 Nullen, steht:

1.000.000.000.000.000.000.000

Eine andere Bezeichnung mit der Bedeutung Trilliarde ist der Vorsatz Zetta.

Siehe auch:

  • Zahlennamen, Zillionensystem

Eva und Klaus Grohe-Preis

Der Eva und Klaus Grohe-Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist ein deutscher Wissenschaftspreis.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und kann alle zwei Jahre, erstmals 2003, für herausragende wissenschaftliche Leistungen promovierter deutscher Wissenschaftler auf dem Gebiet der Infektiologie, sowohl in der klinischen Forschung als auch der Grundlagenforschung, von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften verliehen werden.

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

2001 gründete der ehemalige Leiter des Zentrallabors der Bayer AG in Leverkusen Dr. Klaus Peter Grohe gemeinsam mit seiner Ehefrau Eva die Klaus-Grohe-Stiftung bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Das Stiftungsvermögen beträgt 200.000 Euro. Ziel der Stiftung ist es, hochqualifizierte Wissenschaftler für die Wirkstoffforschung zu interessieren. 2004 wurden zum ersten Mal drei junge Forscher für herausragende Doktorarbeiten mit dem mit 2.000 Euro dotierten “Klaus-Grohe-Preis für medizinische Chemie” ausgezeichnet. Außerdem stiftete Dr. Grohe mit seiner Ehefrau den mit 20.000 Euro dotierten “Eva und Klaus Grohe-Preis”, der von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 2004 an herausragende junge Wissenschaftler verliehen wurde. [1], “Innovation NRW (2005)”


Preisträger

  • 2003 Prof. Dr. Sybille Schneider-Schaulies, Würzburg
  • 2005 Prof. Dr. Arturo Zychlinsky, Berlin


Quellen


Weblinks

  • Preisträger-Seite der Akademie

ABL

ABL steht für:

  • Aachener Bürger Liste
  • Airborne Laser, luftgestütztes Laserwaffensystem der US-Luftwaffe; siehe Boeing AL-1
  • Allgemeine Baugenossenschaft Luzern
  • Allgemeine Betriebslehre des Landbaus
  • Allgemeine Bedingungen für die Lebensversicherung
  • American Basketball League, eine US-Profiliga, die von 1925 bis 1946 existierte
  • Armored Box Launcher, ein Abschusssystem für den BGM-109 Tomahawk
  • Australian Baseball League
  • Aktive Bass-Linearisierung ein Klangverbesserungskonzept in Hi-Fi-Anlagen
  • Arbeitslos, humoristische Bezeichnung für Arbeitslose (ABL - Student)

ABl. steht für:

Alkalitoleranz

Alkalitoleranz ist ein Begriff aus der Biologie und bezeichnet die Fähigkeit bestimmter Organismen, steigende pH-Werte im Lebensraum zu tolerieren.
Das pH-Optimum solcher Organismen liegt normalerweise im Neutralen bis schwach Alkalischen. Gelegentlich sind diese Organismen aber auch in Umgebungen mit deutlich erhöhten pH-Werten zu finden. Sie besitzen die Fähigkeit, sich anzupassen und pH-Werte über einen weiten Bereich zu tolerieren.
Alkalitolerante Organismen findet man zum Beispiel in Seen mit periodisch schwankendem Wasserstand oder austrocknenden Böden, deren pH-Werte je nach Niederschlagssituation und Salzkonzentration Schwankungen unterliegen. Viele alkalitolerante Organismen sind daher auch halotolerant.

Organismen, die zwingend an ein alkalisches Milieu gebunden sind, nennt man alkaliphil. Die Grenze zwischen alkalitoleranten und alkaliphilen Organismen ist aber oft fließend.

Organismen, die niedrige pH-Werte tolerieren, nennt man acidotolerant.

Blinder Fleck

Als blinder Fleck wird bezeichnet:

  • Blinder Fleck (Auge), die Stelle im Gesichtsfeld, an der keine Wahrnehmung möglich ist, weil sie auf den Sehnervenkopf abgebildet wird
  • Blinder Fleck (Psychologie), Teil des Selbst, der von der Person bei sich selbst nicht wahrgenommen wird

Dorferneuerung

Unter Dorferneuerung versteht man die in der Bundesrepublik Deutschland staatlich geförderte Programme, die die baulichen, verkehrstechnischen und kulturellen Verhältnisse in Dörfern verbessern sollen.

Inhaltsverzeichnis


Dorferneuerungsrichtlinien

Dorferneuerungen werden durchgeführt auf der Grundlage sogenannter Dorferneuerungsrichtlinien, die von den Bundesländern verabschiedet werden.

Im Text der Richtlinien werden die allgemeinen Ziele der Dorferneuerung festgelegt wie beispielsweise in Niedersachsen:

“Die Förderung der Dorferneuerung ist Teil der Strukturpolitik des Landes für die ländlichen Räume und die ländlich geprägten Bereiche von Ordnungsräumen. Sie soll die Gemeinden und ihre Bürger befähigen, die durch sozio-ökonomische, baulich-räumliche, ökologische und kulturelle Werte geprägte unverwechselbare Eigenart ländlicher Siedlung zu bewahren und die Dörfer als Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum künftigen Erfordernissen anzupassen.”

Die Gelder, die in der Dorferneuerung eingesetzt werden, stammen aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln.

Die Förderung soll (ebenfalls Beispiel Niedersachsen):

  • ermöglichen, Leitlinien für die künftige Entwicklung des Dorfes zu erarbeiten,
  • ländliche Siedlungen als Standort land- und forstwirtschaftlicher Betriebe erhalten und verbessern,
  • Wirtschaftserschwernisse land- und forstwirtschaftlicher Betriebe beseitigen sowie deren Arbeitsaufwand verringern,
  • die Umweltwirkungen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe mit den Erfordernissen zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens in Einklang bringen,
  • die Lebensverhältnisse bäuerlicher Familien verbessern,
  • die allgemeine Wirtschaftskraft des Dorfes sichern und stärken,
  • die ortstypische Bausubstanz ggf. durch Umnutzung sichern,
  • das Wohnumfeld verbessern,
  • die dörfliche ökologische Eigenart und Vielfalt bewahren oder wiederherstellen,
  • einen Beitrag zur Ortsbildpflege sowie zur gestalterischen Entwicklung des Dorfes leisten,
  • das Dorf in die umgebende Landschaft einbinden,
  • sowie Anstöße für eine langfristige sinnvolle Dorfentwicklung und für weitere öffentliche und private Investitionen geben.

Reihenfolge und Schwerpunktsetzung innerhalb der vorgenannten Aufstellung der Ziele der Dorferneuerung lassen erkennen, daß in Niedersachsen insbesondere die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in den Kernbereich des Interesses gerückt werden. Ihre Stellung im Dorf soll vorrangig gesichert und weiterentwickelt werden. Aber auch die anderen Aspekte einer dörflichen Entwicklung, wie zum Beispiel die allgemeine Wirtschaftsentwicklung, die Entwicklung des Dorfes als Wohnstandort, die Ortsbildpflege und die Dorfökologie sollen Gegenstand der Dorferneuerung sein.

In Hessen ist die Schwerpunktsetzung eher auf die Umnutzung ehemals landwirtschaftlicher Bausubstanz ausgerichtet, wobei neben der Schaffung von Wohnraum die Erhaltung und auch Schaffung von Arbeitsplätzen eine wichtige Rolle spielt.

Zu unterscheiden ist in den Dorferneuerungsprogrammen zwischen der Förderung kommunaler und privater Maßnahmen. Bei den kommunalen Maßnahmen in Hessen wird ein besonderer Schwerpunkt darauf gelegt, daß sie gemeinsam mit allen Bevölkerungsgruppen im Ort erarbeitet werden. Dabei sollen besonders Maßnahmen gefördert werden, die die Innenentwicklung (Bauen im Ortskern) des Ortes vor der Außenentwicklung (Neubaugebiete) vorsehen und die demographische Entwicklung berücksichtigen; d.h., es soll versucht werden, die Dörfer für alle Altersgruppen lebenswert zu erhalten.


Dorferneuerungsplan

Grundlage für eine Förderung der Dorferneuerung nach den Dorferneuerungsrichtlinien der jeweiligen Bundesländer ist ein Dorferneuerungsplan, der in Text und Karte die Entwicklungsziele für den Planungsraum und die zur Verwirklichung erforderlichen Maßnahmen darstellt.

Beim Dorferneuerungsplan handelt es sich um ein örtliches Entwicklungskonzept, das eine Übersicht ermöglichen soll über künftiges Planen und Handeln im Dorf, und das den zeitlichen und finanziellen Rahmen für die vorgesehenen Maßnahmen benennt. Der Dorferneuerungsplan ist von den Gemeinden aufzustellen. Es wird eine intensive Mitbeteiligung der ansässigen Bürger und Grundstückseigentümer angestrebt. Die Träger öffentlicher Belange, die Dorfbewohner und andere Antragsberechtigte sind bei der Planung in geeigneter Weise zu beteiligen


Länderspezifische Ausprägungen

  • In Bayern wird diese Aufgabe von den ehemaligen Flurbereinigungsbehörden, heutige Bezeichnung Amt für ländliche Entwicklung, koordiniert.
  • In Hessen sind die Ämter für den ländlichen Raum (beim jeweiligen Landratsamt) zuständig, die Förderung erfolgt über die Investitionsbank Hessen (IBH). Hier werden auch keine Dorfentwicklungspläne mehr erstellt, sondern im Jahr der Anerkennung des Ortes als Förderschwerpunkt wird gemeinsam von einem Fachbüro mit den Bürger/innen vor Ort ein Dorfentwicklungskonzept erstellt, das neben einer Stärken/Schwächen-Analyse ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung und einen Maßnahmenkatalog für die kommunalen Maßnahmen erhält, aber noch keine Planungen im engeren Sinne. Förderschwerpunkte in Hessen bleiben für 9 Jahre im Programm, danach ist keine Förderung mehr möglich.
  • In Rheinland-Pfalz sind bei den Kreisverwaltungen Dorferneuerungsbeauftragte tätig, die die Dorferneuerung betreuen. Hier wird jede Ortsgemeinde, die ein qualifiziertes Dorferneuerungskonzept vorlegt, in das Förderprogramm aufgenommen und sowohl für private wie auch für kommunale Maßnahmen können Fördermittel fließen. Allerdings werden zusätzlich für 6 Jahre Laufzeit sog. “Investitions- und Maßnahmenschwerpunkte” anerkannt, die vorrangig bei der Verteilung der Fördermittel berücksichtigt werden.


Beispiele

  • Dorferneuerung Neuses bei Kronach und Walkersbach bei Pfaffenhofen an der Ilm
  • Dorferneuerung Hünfelden Mensfelden finden Sie hier
  • Dorferneuerung in Ostthüringen [1]


Literatur

  • Dorferneuerung, 2 Bde.: Anregung zum Mitmachen, Hg. Dieter Schoeller. 309, 251 S. Abb.ISBN 3-7022-1808-4,


Weblinks

  • Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung

Überdeckung

Überdeckung ist

  • ein mathematischer Begriff der Topologie, siehe Topologie-Glossar
  • ein Begriff aus der Informatik, siehe Kanonische Überdeckung
  • ein Maß für die Überlappung von Dachziegeln
  • ein Begriff aus der betriebswirtschaftlichen Kalkulation

Aviso

Aviso steht für:

  • Aviso (Schiff), ein kleines, schnelles Kriegsschiff (von spanisch: avisar=spähen)
  • Aviso (Musik), die Auftaktbewegung eines Dirigenten
  • Aviso (Zeitung), eine der beiden ersten gedruckten Wochenzeitungen der Welt
  • Aviso (Zeitschrift), eine kostenlose Zeitschrift für Wissenschaft & Kunst in Bayern, Herausgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
  • Avis (Logistik), die Ankündigung einer Warenlieferung oder Zahlung (in Österreich Aviso)
  • AVISO GmbH, Deutsches mittelständisches weltweit operierendes Unternehmen im Bereich Mechatronik, vor allem aber Medizintechnik

Totalüberschussprognose

Totalüberschussprognose ist ein Begriff aus dem deutschen Steuerrecht. Unterstellt das Finanzamt einem Steuerpflichtigen, dass er keine Einkünfteerzielungsabsicht bei einem Wirtschaftsgut hat (auch “Liebhaberei”), so hat dieser jenes anhand einer Totalüberschussprognose zu widerlegen.


Prognosezeitraum

Betrachtet wird hier der voraussichtliche oder vergangene Nutzungszeitraum.
Für diesen werden die Einnahmen zuzüglich eines Sicherheitsaufschlages und die Ausgaben abzüglich eines Sicherheitsabschlages von jeweils zehn Prozent gegenübergestellt. Ist die Differenz positiv, so wird von einer Einkünfteerzielungsabsicht ausgegangen.
Ein negatives Ergebnis ist insofern bedeutsam, da mit dem Wirtschaftsgut anfallende Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben nicht oder nur teilweise berücksichtigt werden können.


Vermietung

  • Unterstellt wird vom Finanzamt regelmäßig fehlende Einkünfteerzielungsabsicht, wenn die Bruttomiete einer Wohnung unter 56% der ortsüblichen Bruttomiete liegt.
  • Im Bereich von 57 % - 74 % ist die Einkünfteerzielungsabsicht anhand der Totalüberschussprognose zu prüfen.
  • Liegt die Bruttomiete über 75 % der ortsüblichen Miete, so ist regelmäßig von einer Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen.
  • Sonderfälle können aufwändige Sanierungen oder eine kurze Nutzungsdauer darstellen, bei denen unterstellt wird, Verluste mit privaten Einnahmen steuerlich verrechnen zu wollen.

Beispiel:
A erwirbt für 100.000 Euro eine Eigentumswohnung. Er lässt diese für 30.000 Euro sanieren und vermietet sie für 500 Euro monatlich. Die Werbungskosten betragen 100 Euro monatlich. Die ortsübliche Bruttomiete beträgt für die Wohnung 750 Euro. Nach fünf Jahren kündigt er dem Mieter, verkauft anschließend die Wohnung für 200.000 Euro.

Der Kaufpreis oder Verkaufserlös spielt für die Berechnung keine Rolle. Die Wohnung wird nur zu 66 % der ortsüblichen Miete vermietet. Selbst wenn A über 75 % der ortsüblichen Miete verlangt hätte, würde ihm eventuell fehlende Gewinnerzielungsabsicht unterstellt. A muss die Gewinnerzielungsabsicht dem Finanzamt anhand einer Überschussprognose für den Zeitraum von 5 Jahren nachweisen.

Die Einnahmen betragen (5 Jahre x 500 Euro x 12 Monate)zzgl. 10 % = 33.000 Euro

Die Ausgaben betragen (5 Jahre x 100 Euro x 12 Monate) + 30.000 Euro abzgl. 10 % = 32.400 Euro

Die Überschussprognose ist positiv. A muss dem Finanzamt gegenüber keinen Werbungskostenabzug vornehmen.

Anmerkung: Euro Bei unbefristeten Mietverhältnissen ist von einer Nutzungsdauer von 30 Jahren auszugehen.

Pampero

Der Pampero ist ein oft stürmischer Südwestwind in den argentinischen Pampas. Er bringt dabei kalte, trockene Luft aus Patagonien in die Pampas, nach Buenos Aires und bis nach Paraguay und Uruguay. Der Pampero tritt auf der Rückseite der südhemisphärischen Mittelbreitentiefs hauptsächlich von Oktober bis Januar auf. Er entspricht damit einer Nordwestwetterlage in Europa.

Lapidar

Lapidar (lat: lapis Stein, daher: „in Stein gehauen“) nennt man einen wuchtigen, knappen Erzählstil, der ohne Ausschmückungen oder weitere Erläuterungen auskommt. Lapidarität wird in der Regel als im positiven Sinne nüchtern und objektiv empfunden, kann aber bei tragischen oder traurigen Themen als Zynismus aufgefasst werden. Der Ausdruck leitet sich vermutlich von den als gradlinig und schnörkellos aufgefassten Steininschriften der altrömischen Antike ab – nicht zu vergessen, dass vor der Römischen Lapidarschrift noch die Griechische Lapidarschrift anzusiedeln ist. Im Englischen nennt man diesen Stil matter of fact (etwa: „tatsachenartig“).

FinRep

Financial Reporting, abgekürzt FinRep, ist ein von der CEBS veröffentlichter Bericht zur standardisierten finanziellen Berichtserstattung und -übermittlung für Finanz- und Kreditinstitutionen.

Der Bericht ist für Kreditinstitute konzipiert, die IAS/IFRS für ihre erschienenen Finanzberichte verwenden und ähnliche Berichte periodisch an deren Aufsichtsinstanzen übermitteln müssen.

FinRep ermöglicht den einheitlichen einfachen und grenzenüberschreitenden Datenaustausch.

Pratt & Whitney PW4000

Die Triebwerke der Serie Pratt & Whitney PW4000 sind Turbofan- oder auch Mantelstromtriebwerke mit hohem Nebenstromverhältnis. Die Baureihe wurde von der Firma Pratt & Whitney Anfang der 1980er Jahre als Nachfolger der Serie JT9D für den Einsatz an Großraumflugzeugen entwickelt und flog erstmals 1987 im kommerziellen Betrieb.

Mittlerweile unterscheidet sich die Serie in die 3 Varianten PW4000-94, PW4000-100 und PW4000-112, wobei die Ziffern nach dem Strich den Durchmesser des Fan in Inch bezeichnen. In der Vermarktung wird jedoch die Schubleistung im Namen angegeben, z.B. PW4084 für die Variante PW4000-112 mit 84.000 lb (374 kN) Schub.

Die Variante PW4000-94 kommt bei den Flugzeugtypen Airbus A300-600/A310-300, Boeing 767-200/767-300, Boeing 747-400 und Boeing MD-11 zum Einsatz. Der Schubbereich erstreckt sich von 52.000 bis 62.000 lb (231 bis 276 kN).

Die Variante PW4000-100 ist eine abgeleitete Version des PW4000-94 und wurde speziell für den Airbus A330 entwickelt. Der Schubbereich reicht von 64.500 bis 68.600 lb (287 bis 305 kN). Das PW4000-100 war das erste Triebwerk in der Luftfahrtgeschichte, welches schon vor seinem kommerziellen Einsatz die Zulassung nach den ETOPS-Regularien der ICAO erhielt.

Die Variante PW4000-112 ist eine speziell für die Boeing 777 abgeleitete Version und verfügt über einen Schubbereich von 74.000 bis 98.000 lb (329 bis 436 kN). Die Version mit der Verkaufsbezeichnung PW4084 war die sogenannte Launch-Engine, also das Triebwerk, welches der Erstkunde für seine Flugzeuge ausgewählt hatte. Es ging im Juni 1995 bei United Airlines in den kommerziellen Betrieb.


Technische Daten und Versionen

  • PW4000-94

    • Fandurchmesser: 94 Inch (2,38 m)
    • Länge: 3,371 m
    • Gesamtdruckverhältnis: 27-34:1
    • Trockenmasse: 4273 kg
    • Nebenstromverhältnis: 4,8 bis 5,1
    • Schub: 52.000 bis 62.000 lb (231 bis 276 kN)
      • PW4052/PW4152: 52.000 lb
      • PW4056/PW4156: 56.000 lb
      • PW4158: 58.000 lb
      • PW4060: 60.000 lb
      • PW4062: 62.000 lb
  • PW4000-100

    • Fandurchmesser: 100 Inch (2,54 m)
    • Länge: 4,143 m
    • Gesamtdruckverhätnis: 32:1
    • Trockenmasse: 5661 kg
    • Nebenstromverhältnis: 5,1
    • Schub: 64.500 bis 68.600 lb (287 bis 305 kN)
      • PW4164: 64.500 lb (287 kN)
      • PW4168: 68.600 lb (305 kN)
      • PW4168A: 314 kN
  • PW4000-112

    • Fandurchmesser: 112 Inch (2,85 m)
    • Länge: 4,868 m
    • Gesamtdruckverhätnis: 34,2-38,6:1
    • Trockenmasse: 6768 - 7140 kg
    • Nebenstromverhältnis: 5,8 bis 6,4
    • Schub: 74.000 bis 98.000 lb (329 bis 436 kN)
      • PW4074: 74.000 lb (329 kN)
      • PW4077: 77.000 lb (342 kN)
      • PW4084: 84.000 lb (374 kN)
      • PW4090: 90.000 lb (400 kN)
      • PW4098: 98.000 lb (436 kN), mit einem Fandurchmesser von 2,87 m, einer Länge 4,945 m und einer Trockenmasse von 7484 kg


Weblinks

  • Hersteller-Seite mit Infos (engl.)

Buchstabenkette

Die Buchstabenkette ist eine Abkürzung aus aneinandergereihten Buchstaben, die als Wort nicht aussprechbar sind.

Damit unterscheidet sich die Buchstabenkette vom Akronym, Kurzwort und Initialwort, die allesamt als eigenes Wort ausgesprochen werden können. Insofern sie als Kennzeichnung dienen, können sie Kürzel (Codes) sein.

Man spricht auch von Buchstabenketten, wenn diese Buchstabenreihe via Zufallsprinzip generiert werden, selbst dann, wenn sie durch Zufall ein aussprechbares Wort ergeben.

Indonesische Rupiah

Die Indonesische Rupiah ist die Währung des Staates Indonesien. Die international übliche Abkürzung ist IDR.

Die New Rupiah wurde im Dezember 1965 neu eingeführt und das alte Zahlungsmittel für 1000 zu 1 in Zahlung genommen. Sie ist auf dem Währungsmarkt frei konvertibel.

Die Indonesische Rupiah gibt es in Banknoten und Münzen:

  • Die Noten weisen Werte von 100, 500, 1.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 Rupiah auf.
  • Münzen gibt es mit Werten von 25, 50, 100, 500 und 1.000 Rupiah.

Die Unterteilung Sen hat nur noch historische Bedeutung und ist heute praktisch nicht mehr existent.
Die Banknote 500 Rp. ist nicht mehr anzutreffen, ebenso wie die Münzen zu 25, 50 und 1.000 Rp.
Banknoten von 100 Rp. sind noch im Umlauf.

Zuletzt wurde eine Münze zu 200 Rp. in Umlauf gebracht. Banknoten zu 20.000 Rp. und 100.000 Rp. gibt es seit Ende 2004 in neuem Design, die vorherigen Ausgaben behalten ihre Gültigkeit. Neue 50.000 Rp. Noten sind ebenfalls im Umlauf.

Entenfang

Entenfang ist die Bezeichnung für

  • ein Gesellschaftsspiel
  • zahlreiche Straßen, Ortsteile oder Naherholungsgebiete, die zumindest in früheren Zeiten von Enten besiedelt waren, z. B.:
    • Der Mülheimer Entenfang, zwischen Mülheim-Uhlenhorst und Duisburg gelegen, bietet Campern, Anglern und Schwimmern Betätigungsmöglichkeiten.
    • Das Naherholungsgebiet Entenfang bei Wesseling wurde schon 1679 als ähndtenfang bezeichnet. Kurfürst Clemens August errichtete hier eine Entenfanganlage; um 1750 wurde ein Jagdschloss Entenfang erbaut, das heute als Kindergarten genutzt wird. Nachdem akute Überflutungsgefahr bestand, weil das zugeführte Wasser nicht mehr in ausreichendem Maß abfloss, wurde in den 1970er Jahren ein regulierbarer Abflusskanal eingerichtet. Heute dient das 75 000m² große Parkgelände als Naherholungsgebiet.
    • In Karlsruhe wurde 1945 eine Straße Entenfang genannt und 1954 in Am Entenfang umbenannt. Der Flurname bestand schon im 15. Jahrhundert.
    • In Hannover findet sich eine Straße Entenfang; das gleichnamige Waldgasthaus wurde 1687 als Jagdschloss errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Seit 1994 befindet sich dort auch das Mercure Hotel am Entenfang Hannover. Das Hotel umfasst 83 Zimmer, Restaurant und einen großzügigen Freizeitbereich, sowie Parkplatz und Tiefgarage.

Kreditfabrik

Als Kreditfabrik wird das Gesamtsystem (Prozesse, Know-how, Hardware, Software) zur automatisierten Bearbeitung von Krediten (Baufinanzierungen, Privatdarlehen etc.) bezeichnet.

Kunden sind üblicherweise Banken, Kreditinstitute, Versicherungen, Bausparkassen etc., die teilweise ihre Kreditbearbeitung an Kreditfabriken auslagern. Hier existieren im wesentlichen zwei Modelle:

  • Application Service Providing (ASP): Eigene Mitarbeiter führen die Bearbeitung mit einer Software durch, die von einem Spezialanbieter zur Verfügung gestellt wird (vgl. Application Service Provider)
  • Full Processing: Mitarbeiter des Outsourcers (Betreiber der Kreditfabrik) übernehmen die Bearbeitung

Informationseffizienz (System)

Die Informationseffizienz eines Systems gibt an, wie Systemelemente durch die Transformation von Inputsignal zu Outputsignal zur Effizienz eines Systems beitragen.

Das Verhalten eines Systems wird durch die Interaktion der Systemelemente produziert.
Die Art und Weise der Interaktion wird durch die Prozesse der Informationsverarbeitung und des Informationsaustausches determiniert.
Da das Verhalten eines Systems wird folglich durch dessen Umgang mit Informationen bestimmt. Informationseffienz ist daher eine zentrale Determinante der Systemeffizienz.

Die Informationseffizienz eines Systems hängt von den Systemparametern (insb. Konfigurations-, Kooperations-, Informations- und Managementparameter) ab. Konzepte zur Steigerung der Informationseffizienz eines Systems werden durch Information Dynamics untersucht.

Aufenthaltsermittlung

Die Aufenthaltsermittlung (AE) ist in Deutschland eine Personenfahndung

  • im Strafverfahren nach § 131a StPO (9a. Abschnitt - „Sonstige Maßnahmen zur Sicherstellung der Strafverfolgung und Strafvollstreckung“) durch die zuständige Staatsanwaltschaft, bei Gefahr in Verzug sowie bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen auch ihre Ermittlungspersonen oder
  • bei der Gefahrenabwehr, z.B. “Vermissung” zur Wiedergreifung
  • zur Durchsetzung der Ausreisepflicht von Ausländern nach § 50 Abs. 7 AufenthG und zur Durchsetzung bestimmter Maßnahmen im Asylverfahren nach § 66 AsylVfG
  • zum Vollzug bestimmter anderer behördlicher Obliegenheiten wie dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung
  • sehr selten auch in anderen Rechtsgebieten wie dem Zivilrecht.

Sie dient der Identitätsfeststellung, genauer der Feststellung eines Aufenthaltsortes (Teil der Personalien) und hat keine Freiheitsentziehung zum Ziel, wenn die Person wegen der Aufenthaltsermittlung angehalten wird; in bestimmten Fällen kann jedoch eine Überprüfung der Wohnanschrift ein Haftgrund der Flucht aufzeigen, sodass eine Festnahme erfolgt .


Strafverfahren

Im Strafverfahren dient die Aufenthaltsermittlung zur Durchführung des Strafverfahrens; im Einzelnen: Zur Ergreifung eines Beschuldigten, zur Sicherstellung eines Führerscheins, zur erkennungsdienstlichen Behandlung, zur Anfertigung einer DNA-Analyse, zur Vernehmung bei der Polizei/Staatsanwaltschaft oder zur Identitätsfeststellung erforderlich sind. Ferner sind auch Zeugen zur Aufenthaltsermittlung ausschreibbar. Auf Grund einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung eines Beschuldigten oder Zeugen darf bei einer Straftat von erheblicher Bedeutung auch eine Öffentlichkeitsfahndung angeordnet werden, wenn der Beschuldigte der Begehung der Straftat dringend verdächtig ist und die Aufenthaltsermittlung auf andere Weise erheblich weniger Erfolg versprechend oder wesentlich erschwert wäre (§ 131 Abs. 3 StPO). Die Öffentlichkeitsfahndung nach einem Zeugen unterbleibt, wenn überwiegende schutzwürdige Interessen des Zeugen entgegenstehen. Abbildungen des Zeugen dürfen nur erfolgen, soweit die Aufenthaltsermittlung auf andere Weise aussichtslos oder wesentlich erschwert wäre (§ 131 Abs. 4 StPO).

Folge einer Aufenthaltsermittlung ist die Kenntnis einer Wohnanschrift oder eines sonstigen geographischen Ortes, an dem sich eine Person aufhält bzw. erreichbar ist. Sie ist der Vorlauf zur Ausschreibung der Verhaftung, die Aufenthaltsermittlung kann aber übersprungen werden.

Die Vorschrift wurde mit Wirkung vom 1. November 2000 durch das Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Strafverfahrensrechts 1999 (StVÄG 1999) vom 2. August 2000 (BGBl. I S. 1253) eingefügt.


Vermissung

Vermisste Personen können ebenfalls durch AE ausgeschrieben werden, auch vom Auswärtigen Amt [1]


Sonstiges

Die Ausschreibungen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und – im Rahmen der Amtshilfe auch die Ersuchen anderer Behörden – werden zeitnah in das INPOL-System der Polizei eingepflegt.

Das Internationale Familienrechtsverfahrensgesetz sieht in § 7 eine Aufenthaltsermittlung im Zivilrecht vor.